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Gsund & Guad

...ist ein persönlicher Ort.

Hier sammle und ordne ich Themen, die mich im Alltag, in der Wahrnehmung und im Nachdenken über größere Zusammenhänge begleiten.

Es geht um Selbstversorgung und Lebenspraxis, um innere Ordnung und Bewusstsein – und um die Einbettung all dessen in einen sich wandelnden größeren Kontext.

Die Inhalte hier sind keine Anleitungen und keine Empfehlungen.

Sie spiegeln Beobachtungen, Erfahrungen und Denkwege wider, die für mich tragfähig sind.

Wer hier mitliest, tut das aus eigener Resonanz.

Wandel beobachten ohne Deutung
Wandel wird oft erst dann ernst genommen, wenn er benannt werden kann. Wenn es Worte dafür gibt, Erklärungen, Modelle oder Prognosen. Als müsste man verstehen, was geschieht, um damit umgehen zu können.
Klarheit, ohne Ordnung zu inszenieren.
Ordnung wird oft mit Struktur gleichgesetzt. Mit Systemen, Kategorien, Abläufen. Mit etwas, das hergestellt werden muss, damit es funktioniert. Lange Zeit habe ich selbst geglaubt, dass Ordnung vor allem eine Frage von Organisation ist.
Klarheit und Alltag zeigt – ohne Minimalismus-Ästhetik, ohne Inszenierung
Einfachheit wird oft missverstanden. Sie klingt nach Verzicht, nach Weniger, nach Einschränkung. Nach einem Zurücknehmen, das etwas kostet. Lange Zeit habe ich selbst geglaubt, dass Einfachheit vor allem bedeutet, Dinge wegzulassen.
Wandel beobachten ohne Deutung
Wenn von Wandel die Rede ist, geht es oft um Erklärungen. Um Ursachen, Zusammenhänge, Prognosen. Viele versuchen, das Große greifbar zu machen, indem sie es benennen, einordnen oder bewerten.
Warum ich nicht erkläre, was ich tue
Wahrnehmung wird oft als etwas Inneres verstanden, als etwas Abgetrenntes vom Alltag. Meditation, Achtsamkeit oder innere Arbeit werden dann schnell zu eigenen Bereichen, die neben dem eigentlichen Leben stehen.
Erfahrung statt Perfektion (alter Holztisch)
Wahrnehmung wird oft als etwas Inneres verstanden, als etwas Abgetrenntes vom Alltag. Meditation, Achtsamkeit oder innere Arbeit werden dann schnell zu eigenen Bereichen, die neben dem eigentlichen Leben stehen.
Weg durch wilde Brombeersträucher
Oft wird Selbstversorgung mit Angst in Verbindung gebracht. Mit Sorgen um die Zukunft, mit Unsicherheit, mit dem Bedürfnis, sich abzusichern. Ich verstehe, woher dieser Gedanke kommt. Und trotzdem beschreibt er nicht das, was ich erlebe.
Pause, Innehalten, Nicht-Tun. Selbstversorgung heißt auch: nicht ständig reagieren.
Selbstversorgung wird oft auf das reduziert, was man sehen kann. Garten, Vorräte, Gläser im Regal, Saatgut, Werkzeuge. Das alles gehört dazu – aber es ist nicht der Kern. Der Kern liegt für mich woanders.
Gemüse im Glas und Notizblock
Ich habe kein Interesse daran, mir eine Methode zu suchen, die alles erklärt oder für alles zuständig ist. Nicht im Garten, nicht im Alltag und auch nicht in Fragen von Wahrnehmung oder innerer Orientierung. Was mich interessiert, sind Zusammenhänge.
Gemüse im Glas und Notizblock
Ich habe lange gedacht, dass es bei Selbstversorgung vor allem um Effizienz geht. Um Erträge, um Optimierung, um möglichst gute Ergebnisse mit möglichst wenig Aufwand. Heute sehe ich das anders. Effizienz ist ein technischer Begriff.
Fermentiertes Gemüse im Glas
Ich habe Fermentation nicht entdeckt, weil sie im Trend liegt oder weil ich nach einer bestimmten Methode gesucht habe. Ich bin darauf gestoßen, weil ich verstehen wollte, wie ich frisches Obst und Gemüse für die kalte Jahreszeit haltbar machen kann – einfach, zuverlässig und ohne technische Abhängigkeiten.